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am 28.01.2012 steht in der OZ


am 17.8.2012 steht in der OZ
Feuer zerstört Wohnhaus
Der Brand des leerstehenden Wohnhauses in Zarrendorf richtete in der Nacht zum Donnerstag Totalschaden an.
Foto: Falk Rucks

Zarrendorf (OZ) - Ein Wohnhaus in Zarrendorf ist in der Nacht zum Donnerstag niedergebrannt. Der Ziegelbau im Teschenhäger Weg ist zurzeit nicht bewohnt. Um 1.41 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Abtshagen, Elmenhorst, Wendorf und Zarrendorf alarmiert. Am Gebäude entstand Totalschaden, die Ursache des Feuers wird von einem Experten ermittelt. Die Polizei beziffert den entstandenen Sachschaden auf rund 100 000 Euro

am 2.11.2011 steht in der OZ

Familienvater bei Unfall getötet
Aufräumarbeiten: Helfer an der Unfallstelle auf der Bundesstraße 194 bei Negast. Vier Menschen, darunter ein Kind, wurden verletzt.
Foto: Polizei

Stralsund/Negast (dapd/OZ) - An den Folgen eines Verkehrsunfalls nahe Stralsund ist am Dienstag ein 43-Jähriger gestorben. Ein 73-jähriger Autofahrer hatte auf der Bundesstraße 194 zwischen Stralsund und Negast zunächst einen Feuerwehrwagen im Gegenverkehr gerammt und war dann frontal mit einem Pkw zusammengestoßen, in dem ein Paar und ein fünfjähriges Kind saßen, wie die Polizei mitteilte.

Das Auto der Familie überschlug sich. Sowohl der 43-jährige Mann als auch seine 42 Jahre alte Verlobte und der Sohn kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

Der 73-jährige Unfallverursacher wurde leicht verletzt.

Die Insassen des Feuerwehrautos blieben unverletzt.

Der Sachschaden beträgt rund 10 000 Euro.



am 24.10.2011 steht in der OZ
Feuerwehrleute vom Amt Miltzow, Grimmen, Süderholz und Meskenhagen üben mit Gasversorger Ernstfall

Schaum bei Übung erfolglos gegen Flächenbrand
Feuerwehrleute der Region testen unter Realbedingungen, wie Gasbrände am besten zu löschen sind.
OZ-Bild
Auch literweise Schaum konnte den simulierten Flächenbrand nicht ersticken. Foto (2): Roswitha Pendzinsky

Miltzow (OZ) - Die wichtigste Erkenntnis war am Ende des Sonnabendvormittags: Besser ist es, das Gas abbrennen zu lassen und nicht zu löschen. Eigentlich wussten das die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren von Sundhagen, Süderholz, Elmenhorst, Grimmen und Mesekenhagen schon vor Beginn der Übung. Das aber unter Realbedingungen selbst zu testen, diese Möglichkeit hatten sie bislang nicht. Die EWE NETZ GmbH, Netzregion Brandshagen/Rügen organisierte diese gemeinsame Übung. Gunter Schaepe, Gruppenleiter Netze, unterwies die Kameraden zu Beginn in die dargestellten Brandherde. Mitarbeiter der Helmut Schmidt GmbH aus Fürstenwalde hatten schon zwei Tage lang Gasleitungen verlegt und Sperrschieber in die durch das Gewerbegebiet Miltzow führende Gasleitung eingebaut. So konnten sich die Kameraden nacheinander an der brennenden Fackel, einem Kopflochbrand und einem Flächenbrand versuchen. Ziel der Übung war es, fachgerechtes Löschen von Gasbränden zu demonstrieren.

Den Feuerwehrmännern standen Wasser, Pulver und Schaum als klassische Brandbekämpfungsmittel zur Verfügung. „Es wird uns heute gezeigt, wo unsere Grenzen ist“, schlussfolgerte Oliver Blahr, nachdem jeder Versuch mit Wasser scheiterte. Und auch Unmengen Schaum konnte dem angelegten Flächenbrand nichts anhaben. „Es ist gut, dass wir mal unter Realbedingungen arbeiten können“, findet Mario Bahls. Einzig allein Pulver erstickt die Gasflamme.

Aber die Entscheidung, ob eine defekte Gasleitung gelöscht wird oder doch lieber brennen zu lassen und das Umfeld zu schützen, diese Entscheidung müssen die Kameraden schnell am möglichen Einsatzort treffen.

„Unsere Botschaft an die Kameraden der Feuerwehr ist es, besser das Gas brennen zu lassen und schnell die Störungsdienste zu informieren, die die Gasleitung abdrehen und die notwendigen Reparaturen einleiten.“

Kopflochbrände entstehen oft bei Baggerarbeiten. Der Fachmann von der EWE erklärte den Kameraden außerdem, dass in jedem Haus mit Gasanschluss eine Menge Sicherheitsvorkehrungen eingebaut sind. Eine 120 Grad Schmelzsicherung schließt automatisch die Gaszufuhr. 0,9 bar Druck sind in einer ein Zoll Hauptleitung. Auch dem jungen Kamerad Peter Neese gelang es nicht, mit dem Wendestrahlrohr das russische Gas zu löschen. „Ich fand es gut, dass man das auch mal trainieren kann. Es waren heute ganz neue Erfahrungen für uns alle.“

Wichtigste Erkenntnis des Tages war, dass nicht unbedingt gelöscht werden muss. Denn, Gas was unsichtbar ausströmt, ist viel gefährlicher.

Sundhagens Wehrführer Ulf Dopichaj dankte dem Energieunternehmen, dass sie es den Freiwilligen Feuerwehren ermöglicht haben, so praxisnah und praxisorientiert üben zu können. Mit Veranstaltungen dieser Art komme das Unternehmen dem allgemeinen Informationsbedarf der Feuerwehren zum Thema Erdgas nach. Gleichzeitig werde die technische Sicherheit des Energieträgers demonstriert.




am 28.4.2011 steht in der OZ
Mann von Kabeltrommel verletzt
Ein 25-Jähriger Mann ist am Mittwoch in Nordvorpommern auf eine Kabeltrommel geraten und lebensbedrohlich verletzt worden.
Foto: Peter Franke


Grimmen/Stralsund (dpa/mv) - Ein 25-jähriger Mann ist am Mittwoch in Nordvorpommern auf eine Kabeltrommel geraten und lebensbedrohlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde an einem Weg zwischen Müggenwalde und Hoikenhagen eine Stromleitung abgebaut. Dabei wurde das Kabel mittels einer Winde auf eine Kabeltrommel aufgerollt. Aus nicht geklärter Ursache geriet der 25-Jährige in das Kabel und wurde an der Außenseite der Kabeltrommel mitgedreht. Zwei Mitarbeiter eines Malerbetriebes aus Grimmen, die in der Nähe ein Haus verputzten, hörten die Hilferufe. Die 29 und 36 Jahre alten Männer liefen zur Unglücksstelle, schalteten die Maschine aus und leisteten erste Hilfe. Ein Rettungshubschrauber flog den Verletzten nach Greifswald.





am 6.9.2010 steht in der OZ

Goldregen für Gastgeber-Blauröcke

Die besten Feuerwehrsportler des Kreises ermittelten am Wochenende in Tribsees ihre Besten.

(OZ) - Von I. ENGELBRECHT

Tribsees. Der Kreisausscheid im Feuerwehrsport Nordvorpommerns begann am Freitag mit dem Hakenleiter-Aufstieg am Gerätehaus der gastgebenden Freiwilligen Feuerwehr in der Trebelstadt. Hier holte sich der Tribseeser Feuerwehrmann Stefan Schlapmann den Siegpokal vor Wehrchef Klaus-Dieter Quade und Benjamin Held aus Lindholz.

Zwei Läufe mit jeweils 30 Meter Anlauf waren zu absolvieren. Mit der 8,5 Kilo schweren Hakenleiter musste man drei Etagen an der Wand erklimmen.

Am Sonnabend ging es im Friedrich-Friesen-Stadion um die schnellste Zeit beim Löschangriff nass, in der 4x100 Meter-Stafette und auf der 100-Meter-Hindernisbahn. Zehn Männerteams, drei Frauenmannschaften sowie zwei Männer- und zwei Frauenlandesauswahlgruppen traten beim Löschangriff in zwei Läufen gegeneinander an. Lindholz hatte hier im ersten Durchgang mit 25,88 Sekunden die Nase vorn und blieb Zeitbester vor Tribsees und Klockenhagen. In der Staffel der Männer lagen die vier Tribseeser Blauröcke vor den Quartetts Grimmen und Lindholz.

Klaus-Dieter Quade aus der Gastgeberstadt war Sieger auf der Hindernisbahn, gefolgt vom Teamkollegen Stefan Schlapmann sowie Benjamin Held aus Lindholz.

Die 100-Meter-Hindernisbahn der Frauen packte Anne Ewald vom Tribsees-Team als Schnellste — vor Nicole Hoffmann aus Grimmen und Sophia Simon aus der Trebelstadt.

In der MV-Auswahl startete auch Stefan Schlapmann. Der 23-Jährige aus Bad Sülze hatte vor einem Jahr seine Liebe zum Feuerwehrsport entdeckt und kam in die Wehr Tribsees. Auch Sophia Streck-Rühl hat Spaß an der Bewegung. „Außerdem sind wir immer als Team unterwegs“, findet die 20-Jährige aus Lindholz toll.

Vor Beginn des Wettkampfes wurden noch zwei Auszeichnungen vorgenommen. Landesbrandmeister Heino Kalkschies verlieh dem sichtlich überraschten Kreisbrandmeister Gerd Scharmberg das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold, die höchste Auszeichnung des Landesfeuerwehrverbandes. Heino Kalkschies bekam die Ehrenplakette des Seniorenbeirates überreicht.

Als einziger Feuerwehrmann ist Gustav Poberzin, Beiratsvorsitzender, im Kreisseniorenbeirat tätig. „36 000 Berufswehrmänner stehen in Deutschland 1,3 Millionen ehrenamtlichen Feuerwehrkameraden gegenüber, 28 000 Blauröcke davon tun ihren Dienst in Mecklenburg-Vorpommern“, weiß der 72-Jährige, der dem Kreiswehrführer danken möchte, weil er nicht nur eine Stütze ist, sondern die Wehren auch im Kreistag gut vertritt.



am 17.5.2010 steht in der OZ
11-Jährige stirbt bei Verkehrsunfall
Bild des Schreckens: In diesem Autowrack starb am Samstagnachmittag auf der Bundesstraße 194 bei Steinhagen ein 11-jähriges Mädchen.
Foto: Polizei


Steinhagen/Stralsund (dpa) - Ein 11-jähriges Mädchen ist am Samstagnachmittag bei einem schweren Verkehrsunfall bei Steinhagen gestorben. Nach Polizeiangaben vom Sonntag, fuhren drei Autos hintereinander auf der B194, als der Fahrer des mittleren Wagens versuchte zu überholen, dabei vermutlich übersah, dass er bereits von einem Auto überholt wurde. Der mittlere Wagen stieß die Fahrzeuge seitlich an, sie prallten gegen Bäume. Ein 11 Jahre altes Mädchen starb noch an der Unfallstelle.

Ihr 42-jähriger Vater und ihr 5-jähriger Bruder wurden schwer verletzt, die Mutter kam leicht verletzt aus dem Auto. Der 22 Jahre alte Fahrer des hinteren Fahrzeugs wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Seine zwei Mitfahrerinnen wurden schwer verletzt. Der Unfallverursacher und seine Beifahrerin wurden leicht verletzt.

am 8.3.2010 steht in der OZ
Sorge um die Einsatzbereitschaft
OZ-Bild
 
Die Abtshagener Feuerwehrkameraden sorgen sich um die Einsatzbereitschaft. Das wurde zur Jahreshauptversammlung deutlich.
Abtshagen (OZ) - Der Freiwilligen Feuerwehr Abtshagen gehören 31 aktive Kameraden, 12 Senioren und 13 der Jugendwehr an. Die Zahlen lesen sich gut, die Qualifikationen sind breit gefächert und umfangreich. Trotzdem, auch die Stützpunktwehr Abtshagen drückt der Schuh, wenn es um die Einsatzbereitschaft am Tage geht.

Dies machte Wehführer Uwe Plog auf der jüngsten Jahreshauptversammlung deutlich. Im letzten Jahr wurden die Kameraden und Kameradinnen zu neunzehn technischen Hilfeleistungen, zwei Bränden und Retteten einer verletzten Person gerufen. Jeden Freitag treffen sich die Ehrenamtler zur Ausbildung oder zum Sport. "Nur durch die Ausbildung können wir die Einsatzbereitschaft unserer Wehr festigen und die Sicherheit der Bürger gewährleisten", unterstrich Maik Propp. Dass die Kameradschaft das ganze Jahr über gepflegt wird und die Nähe zu den Einwohnern gesucht wird, machen viele Veranstaltungen deutlich.

Traditionell gibt es das Tannenbaumverbrennen, Osterfeuer, Volleyballturniere, Grillabende, Unterstützung in Kindergarten und Schule, Faschingsclub oder Sportverein. Stolz sind die gestandenen Männer auf ihren Nachwuchs, der im vergangenen viele erfolgreiche Wettkämpfe bestritt.

„Ich glaube die haben eines der besten Jahre in der Jugendfeuerwehrgeschichte Abtshagens geschrieben“, lobte er stellvertretend die beiden Jugendwarte Marcel Albrecht und Anja Lewe.

Der Gemeindevertreter Dr.Günter Scheibe nutzte die Gelegenheit, der Jugendwehr zweihundert Euro zu spenden. Das Verhältnis zwischen Gemeinde und Feuerwehr ist derzeit angespannt. Auslöser war der jüngste Großbrand im Ort, bei dem es um die Zugänglichkeit von Wasserentnahmestellen, sprich Hydranten, ging. Uwe Plog lenkte ein: „Was gesagt werden muss, soll gesagt werden, bloß der Zeitpunkt muss stimmen: Ich hoffe, dass die Wehr so bleibt wie sie ist." Und auch Bürgermeister Klaus Weißbrodt fand trotz heftiger Worte, auch welche der Anerkennung für die Arbeit der freiwilligen Feuerwehr. Er gratulierte dem wiedergewählten Wehrführer Uwe Plog und Maik Propp, seinem Stellvertreter.

Vorher dankte Andreas Becher im Namen aller den Beiden für die gute Arbeit in der vergangenen Wahlperiode. Sven Peris wurde als neues Mitglied aufgenommen, und von der Jugendwehr wechselten Alessandra Plog, Felix Dürkoop und Sven Schmude.

Ausgezeichnet für fünfundzwanzig Dienstjahre wurde Norbert Glasow mit dem Brandschutzzeichen in Silber, Kamerad Maik Propp erhielt die Ehrennadel in Silber des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

ROSWITHA PENDZINSKY



am 8.2.2010 steht in der OZ


   
Abtshagen (OZ) - Am Sonnabend um 0.47 Uhr wurde die Stützpunktfeuerwehr Abtshagen zu einem Brand in einem Bürogebäude in der Elmenhorster Straße gerufen. Die freiwilligen Feuerwehren aus Abtshagen, Elmenhorst, Steinhagen, Negast und Grimmen waren im Einsatz, konnten ein komplettes Abbrennen am Ende jedoch nicht verhindern. Die Schadenshöhe wird auf mehrere 100 000 Euro geschätzt. Wie die Polizei dazu mitteilt, handelte es sich um ein Gebäude, bestehend aus „Sauerkrautplatten“, mit einem Holzdachstuhl und mit Asbesteindeckung.

„Wir rückten mit zwei Fahrzeugen und 18 Kameraden aus“, schildert Maik Propp, stellvertretender Wehrführer in Abtshagen. „Wir setzten zwei Strahlrohre auf jeder Seite und ein Strahlrohr von der Drehleiter aus ein und mussten vom Löschteich über eine lange Wegstrecke Wasser zur Einsatzstelle fördern.“ Einsatzleiter Uwe Plog berichtet, es sei problematisch gewesen, weil der Hydrant in der Nähe zu klein und der Löschteich zugefroren war. Dieser hätte erst aufgesägt werden müssen. Es war für die Kameraden auch sehr schwierig, sich durch den Schnee zu kämpfen. „Zwei Kameraden aus Abtshagen und Elmenhorst sind im Teich sogar eingebrochen“, informiert er. Den Feuerwehrmännern sei es aber noch gelungen, aus einem Büro wichtige Akten herausgezuholen, die ganze EDV-Technik sei aber verbrannt. Im Gebäude der Firma VNT Stahlbau hatte sich auch ein Sozialtrakt mit Küchenteil befunden, in dem bisher zweimal im Jahr die Blutspenden stattfanden. Auch der ist Opfer der Flammen geworden. „Es ist schon schrecklich, dass dieses eigentlich schon als historisch zu betrachtene Gebäude abgebrannt ist“, bedauert Anni Lange (77). Sie erinnert sich an vergangene Zeiten, in denen dort manche Feier stattfand. Sie und Helga Kumbier (66) sowie Gisela Kumbier (75) sorgten als langjährige Mitglieder im DRK immer für das Spenderfrühstück.

Der Einsatz mit Restablöschung dauerte bis um 8.30 Uhr. „Am Nachmittag um 15 Uhr wurden wir nochmals zur Einsatzstelle gerufen und rückten mit einem Fahrzeug und acht Kameraden aus, um noch ein paar Glutnester abzulöschen“, teilt Maik Propp mit. Insgesamt 60 bis 65 Kameraden waren beim Brand eingesetzt. Zur Brandursache hat die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen. W. S. /C. D.




2.1.2010 steht in der OZ

 

Bei der Wehr in 5. Generation
OZ-Bild
Uwe, Julian und Udo Plog sind begeistert für die Feuerwehr.
Foto: Roswitha Pendzinsky
.
Deyelsdorf/Abtshagen (OZ) - . Der Name Plog ist seit nunmehr fünfundsiebzig Jahren eng mit der Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr verbunden. Der Deyelsdorfer Udo Plog erzählt von Anfängen. „Mein Großvater Reinhold gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr in Deyelsdorf. Das war am 23. Mai 1934. Er übergab den Staffelstab an meinen Vater Ulrich. Da ergab es sich von ganz allein, dass ich auch in der Freiwilligen Feuerwehr mitmachte.“ Achtzehn Jahre lang war Udo Plog Wehrführer, inzwischen gehört er der Ehrenabteilung an. Besonders der Nachwuchs lag ihm am Herzen. Seine Augen leuchten, wenn er von den vielen Erlebnissen mit der Arbeitsgemeinschaft „Junge Brandschutzhelfer" erzählt. Da lag es nahe, dass die eigenen Kinder, Birgit und Uwe, immer mit dabei waren. Sohn Uwe ist seit 1994 in der Freiwilligen Feuerwehr Abtshagen tätig, davon im sechsten Jahr als Wehrführer. Er erinnert sich. „Als Kind denkt man nicht viel nach, es machte einfach Spaß bei der Feuerwehr. Die Erkenntnis, wie wichtig die Arbeit ist, die kam erst viel später." Und dass das heute kaum anders ist, sieht er an seinen eigenen Kindern. Der erst vierjährige Julian ist begeistert von den Feuerwehrautos und der vielen Technik. Er kann es kaum abwarten, bis er endlich zur Jugendfeuerwehr darf. Seine große Schwester Alessandra macht gerade den Sprung in die Altwehr.

Sie absolviert derzeit den Truppmannlehrgang. Darüber freut sich besonders Großvater Udo: „Alessandra ist mein ganzer Stolz. Ich wünsche mir, dass sie auch ihren Weg in der Feuerwehr macht. Es finden immer mehr Frauen den Weg zur Feuerwehr.“ Aber in der Feuerwehr steht der Spaß nun mal nicht an erster Stelle. Es heißt in erster Linie, vierundzwanzig Stunden täglich, an dreihundertfünfundsechzig Tagen im Jahr, für andere Menschen da zu sein. Das ist für den Abtshäger Wehrführer Uwe Plog nicht immer einfach. Der 39-Jährige arbeitet als Kraftfahrer im Schichtdienst. „Es klappt nicht immer mit dem Vorschlafen, ich muss mich oft umstellen."

Da ist es umso ärgerlicher, wenn er und seine Kameraden zu unsinnigen Einsätzen gerufen werden. „Zu Silvester vor zwei Jahren wurde ein Kleidercontainer gleich zweimal in Brand gesteckt.“ Auch sein Vater Udo weiß von einem großen Einsatz zu Silvester zu berichten. „1979 brannte in Techlin das Gutshaus. Es war der harte Winter mit den großen Schneeverwehungen, wir hatten keinen Strom. Vorher wurde schon ausgemacht, wer wem Bescheid sagt, wenn es einen Einsatz gibt. Und so konnten wir einen meiner schwersten Einsätze, den ich je mitgemacht habe, auch bewältigen. Es waren sechzehn Grad Minus, alles war eingefroren. Aus einem acht Meter tiefen Brunnen bekamen wir Wasser. Alle Leute wurden gerettet“, fasst er kurz und knapp zusammen. Wie viel Organisation und Miteinander dahinter stecken, lässt sich nur erahnen. Allen Kameraden sei eine ruhige Silvester- und Neujahrsnacht gewünscht. Mögen auch sie fröhlich das neue Jahr begrüßen.

ROSWITHA PENDZINSKY



13.4.09 steht in der OZ
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Fahrer bei Unfall schwer verletzt

 

Abtshagen Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich gestern gegen 12. 15 Uhr auf der Straße zwischen Abtshagen und Steinhagen. Ein Pkw-Fahrer, der allein unterwegs war, kam nach rechts von der Straße ab und prallte gegen zwei Straßenbäume. Er wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr herausgeschnitten werden. Er erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und wurde mit einem Hubschrauber ins Greifswalder Klinikum gebracht. Am Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden.


16.2.09 steht in der OZ

Vier neue Kameraden aufgenommen

 

Abtshagen Vier neue Kameraden wurden auf der Jahreshauptversammlung am Wochenende in die Reihen der Freiwilligen Feuerwehr Abtshagen aufgenommen. Sie zählt nunmehr 34 aktive Mitglieder. In Zeiten, wo viele Wehren mit sinkenden Mitgliederzahlen zu kämpfen haben, eine sehr gute Bilanz. Wehrführer Uwe Plog und Stellvertreter Maik Propp ließen in ihren Berichten das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren. Von den 26 Einsätzen 2008 rückten die Feuerwehrleute zu 16 Brandeinsätzen und zehn technischen Hilfeleistungen aus.

Bei zahlreichen Veranstaltungen in der Gemeinde macht die Feuerwehr mit. Sei es das Tannenbaumverbrennen oder das Osterfeuer, wo sich das ganze Dorf trifft. Höhepunkt waren 2008 die Feierlichkeiten anlässlich „777 Jahre Ersterwähnung von Abtshagen“. Dies würdigte Bürgermeister Klaus Weißbrodt in seinen Dankesworten an die Kameraden.

Ein finanziell „harter Brocken“ kommt 2009 und 2010 mit der Einführung des Digitalfunks auf den Gemeindehaushalt zu.

Wehrführer Uwe Plog mahnte die nicht immer ausreichende Teilnahme bei Ausbildungen an: „Wir sind es, die anderen helfen wollen und es auch können müssen.“ Auch die Jugendfeuerwehr verlas ihren Rechenschaftsbericht. Sie dankte den Sponsoren, dadurch war die Teilnahme an Wettkämpfen und Pokalläufen möglich, die mit viel Ehrgeiz bestritten wurden. Die Verdienste der Senioren wurden von Bürgermeister Klaus Weißbrodt und von Gustav Poberzin (Kreisfeuerwehrverband) mit Medaillen und Urkunden gewürdigt. Dies galt für Jürgen Franciscy (40 Jahre in der Feuerwehr), für Egon Villbrandt und Klaus Glasow (jeweils 50 Jahre) sowie für Siegfried Freiberg und Karl Heinz Sauer (60 Jahre in der Feuerwehr).

Tobias Schlender, gebürtiger Abtshagener, ist einer von den vier Feuerwehranwärtern und sagt über seine Motivation, in die Feuerwehr einzutreten: „Wegen Lehre und Beruf war ich lange weg. Viele meiner Freunde sind in der Feuerwehr und ich denke, ehrenamtlich tätig zu sein, ist in der heutigen Zeit sehr wichtig.“

Quelle Lokalteil Ostseezeitung Grimmen ROSWITHA PENDZINSKY




19.3.08 steht in der OZ

Erneut lodern Flammen über Hohenwiedener Dorfgemeinschaft:

 

Feuer zerstört Bioladen

Eine Feuersbrunst vernichtete gestern kurz nach Mitternacht ein weiteres Gebäude der SOS-Dorfgemeinschaft. Der Schaden soll mehrere hunderttausend Euro betragen.

 

Hohenwieden „Das haben wir nicht verdient“. Rolf Martens steht fassungslos auf dem Hohenwiedener Dorfplatz und starrt auf den Hofladen. Der brennt lichterloh. Windböen wirbeln Myriaden von Glutfunken durch die Nachtluft. Angriffstrupps der Feuerwehr rennen durchs Dorf. Halten mit Strahlrohren in die Feuersbrunst. Wasser, soviel die Schläuche hergeben. Das Feuer lodert weiter. Immer wieder angefacht vom heftigen Wind. Die Glutfunken treiben Richtung Süden. Auf den Kuhstall zu. Mitarbeiter der SOS-Dorfgemeinschaft treiben die Tiere aus dem Stall, auf eine Weide Richtung Bundesstraße 194 zu. Immer mehr freiwillige Feuerwehren treffen ein. Aus Süderholz, aus Abtshagen, aus Glewitz, Leyerhof und Strelow. Polizeibeamte sperren derweil die B 194, regeln den Fahrzeugverkehr. Ausnahmezustand in Hohenwieden. Schon allein dieses Großfeuer würde reichen, die Betreuten und Betreuer der SOS-Dorfgemeinschaft in einen Schockzustand zu versetzen. Aber es ist das dritte Feuer binnen weniger Wochen. Kurz vor Weihnachten brannte ein neben dem Hofladen gelegenes Lagergebäude nieder. Dann brannte es Tage später dort erneut. Die Brandursachenermittler bekamen heraus, dass ein technischer Defekt die Ursache war. Und nun? „Das Feuer hat da hinten angefangen“, meint eine Hohenwiedenerin und zeigt auf die Ostseite des lodernden Gebäudes. „Vielleicht war es wieder ein technischer Defekt“, sagt sie leise. An einen Feuerteufel mag in diesen Momenten keiner glauben.

74 Feuerwehrmänner der freiwilligen Wehren sind es, die kurz nach Mitternacht mit 17 Einsatzfahrzeugen nach Hohenwieden rasen. Alarmiert um 0.36 Uhr, wie Grimmens Wehrführer Olaf Clasen später berichtet. Lichterloh brennt die Maschinenhalle im SOS-Dorf. Der Grimmener Andreas Lorenz rückt mit dem ersten Angriffstrupp vor. „Die Hitze war schon heftig“, erzählt der 19-Jährige am Dienstagmorgen. Wichtig für ihn und seine Kameraden – der Schutz der angrenzenden Gebäude. Der Wind drückt die Funken sogar unter der Tür des Kuhstalls durch. Unter den Füßen der Tiere brennt bereits das Stroh, als die Feuerwehr die Glut löscht. Zudem zerstört das Feuer in der Maschinenhalle einen Erdgasanschluss, ausströmendes Gas gibt dem Feuer zusätzlich Nahrung. In dem direkt angrenzenden Käserei-Gebäude zerbersten Fensterscheiben durch die Hitze. Schlimmeres können die Einsatzkräfte verhindern. Stundenlang dauert der Einsatz der Wehren. Wasser pumpen die Brandbekämpfer aus einem 200 Meter entfernten Hydranten in die Flammen. „Einer ist zu wenig. Nötig wären hier zwei Hydranten“, findet Wehrführer Clasen. Der nächste Wasseranschluss ist jedoch 1,2 Kilometer entfernt ...

Gegen ein Uhr ist Dorfgemeinschaftsleiter Ludger Möller am Brandort. „Wir haben 23 Betreute evakuiert“, berichtet er. Die Zuflucht, der so genannte B-Hof, liegt weiter vom Feuer entfernt. Die Maschinenhalle inklusive Dorfmeisterei, der Hofladen und das Café – das alles wird ein Raub der Flammen. Zwei Kühlzellen verbrennen, das gesamte Sortiment des Hofladens „Quh“ ist vernichtet. „Mehrere hunderttausend Euro“, schätzt Möller den Schaden ein. „Der Bioladen sollte eigentlich in das neue Dorfhaus umziehen“, erzählt er über Hohenwiedener Ausbaupläne. Jetzt gibt es nichts mehr zum Umziehen. „Wir werden einen Ausweich zur Vermarktung unserer Produkte finden“, gibt sich Ludger Möller optimistisch. Vielleicht zunächst in Containern. Völlig sprachlos ist Dorfmeister Hans-Georg Pollag. Nach dem letzten Brand sei doch die gesamte Elektrik überprüft worden.

Brandursachenermittler der Kriminalpolizeinspektion Stralsund stochern bis zum späten Nachmittag in der Hohenwiedener Asche. Um die Einsturzgefahr der Gebäudereste einzudämmen, rückt auch das Technische Hifswerk aus Stralsund an. Zur Brandursache war gestern noch nichts zu erfahren.


Quelle Ostseezeitung geschrieben PETER SCHLAG und PETER FRANKE


12.2.08 steht in der OZ

Abtshagener Wehr rückt zu 22 Einsätzen aus

Abtshagen Schweigend und in sich versunken erheben sich die 59 Kameraden der Abtshagener Stützpunktfeuerwehr zu Beginn ihrer Jahreshauptversammlung zu einer Schweigeminute. Zwei verdiente Kameraden, Günter Becker und Gerhard Schuldt, sind von ihnen gegangen. Wehrführer Uwe Plog fährt mit seinem Jahresrückblick fort und betont, dass alle ihren Blick nach vorne richten und sich neuen Zielen und Aufgaben zuwenden mögen. 31 Kameraden und Kameradinnen garantieren momentan im aktiven Dienst die Sicherheit der Gemeinde und leisten mit ihren freiwilligen Fortbildungsmaßnahmen einen großen Anteil, die Sicherheit der Bürger der Gemeinde zu garantieren. Seit der Gründung der Jugendfeuerwehr 2001 rekrutiert sich der Nachwuchs für die Stützpunktwehr aus ihren eigenen Reihen. So konnten bislang acht junge Leute für die gute Sache gewonnen werden. Nach persönlichen Diskrepanzen reagierte die Wehrführung schnell mit der Besetzung des frei gewordenen Jugendwartpostens, den in der Zukunft Kameradin Anja Lewe und Kamerad Marcel Albrecht ausüben werden. In der Ehrenabteilung der Wehr arbeiten 13 aktive Senioren mit, die sich mehrmals im Jahr treffen, ihre Ansichten über die gegenwärtige Situation darlegen, Ratschläge für den Dienst geben. Der Seniorenbeauftragte der Wehr Ingo Franciscy engagierte sich mit großem Einsatz für die gesellschaftlichen Belange, wie Ausflüge, Jubiläen und Geburtstage. Im vergangenen Jahr, referiert Wehrführer Plog, rückte die Wehr insgesamt 22-mal – elf Brände und elf technische Hilfeleistungen – aus. „Drei Menschen konnten wir vor dem Schlimmsten bewahren", so Wehrführer Plog. Die Ausbildung und Schulung der Kameraden stehe an erster Stelle, sagt Plog. Es sei vorbildlich, wie gewissenhaft die Kameraden diese Termine wahrnehmen. Im Verlauf seines Rückblickes ermahnt er die Kameraden, umsichtig und sorgfältig mit ihrer Einsatzkleidung umzugehen. „Die Gemeinde Wittenhagen investiert eine große Summe Geld in die Ausrüstung." Mit der Bitte, die Gemeinde möge doch über die Notwendigkeit eines Mannschaftswagens nachdenken, wendet er sich an den anwesenden Bürgermeister Klaus Weißbrodt. Dieser bedankt sich im Vorfeld seiner Dankesrede für die freiwilligen Aufgaben der Wehr, hebt die entgegenkommende Hilfe beim Auspumpen des Löschteiches an der Franzburger Straße hervor und bedankt sich sehr für die Unterstützung der Wehr bei gesellschaftlichen Ereignissen, wie Tannenbaumverbrennen, Oster- und Herbstfeuer oder am Kindertag. Der stellvertretende Wehrleiter Maik Propp betont in seinem Bericht das Engagement aller, aber : es möge die Teilnahme an Ausbildungsstunden noch zahlreicher erfolgen, zum Verfestigen des Wissens. Amtswehrführer Klaus Kniep bedankt sich für das Engagement der Kameraden und stuft die Stützpunktwehr als eine der besten im Amtsbereich Miltzow ein.


           

Beförderungen und Ehrungen

In den aktiven Feuerwehrdienst treten Christina Borchard, Kameradin Katja Schliecker sowie Kamerad Stefan Simon ein. Er wird zudem vom Feuerwehranwärter zum Feuerwehrmann befördert. Kamerad Robert Borchardt wird als stellvertretender Jugendwart verabschiedet.

Ernennung der neuen Jugendwarte Anja Lewe und Marcel Albrecht. Beförderung vom Feuerwehrmann/frau bzw. Oberfeuerwehrmann zum Hauptfeuerwehrmann Jennifer Lange, Robert Borchardt, Andreas Schmude und Danilo Volkmann. Für 30 Jahre Feuerwehr wird Kamerad Ingo Franciscy und für 40 Jahre Jürgen Franciscy geehrt.

(Quelle Ostseezeitung geschrieben Birgit Schnibben)


3.1.08 steht in der OZ

 

Zwei Einsätze für Abtshagener

Abtshagen Die Freiwillige Feuerwehr von Abtshagen wurde Neujahr gleich zweimal zum Einsatz gerufen. Um 1.12 Uhr brannte ein Altkleidercontainer im Ebereschenweg und um 6.58 Uhr brannten zwei Abfallcontainer in der Ringstraße. Die Feuerwehr rückte zu diesen Einsätzen jeweils mit einem Fahrzeug und acht Kameraden aus.


(Quelle Ostseezeitung geschrieben M. Propp)


24.11.07 steht in der OZ

 

Senioren der Feuerwehr begegnen sich in Abtshagen

Abtshagen. Die Losung der Feuerwehr lautet „retten, löschen, bergen, schützen“. Und so haben die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Abtshagen diese auch in ihrem Versammlungsraum gut sichtbar angebracht. Die zwölf Kameradinnen und 32 Kameraden aus dem Amtsbereich Miltzow, die jetzt in diesem Raum versammelt waren, haben während ihrer aktiven Mitgliedschaft in den verschiedenen Orten immer danach gehandelt. Jetzt leben sie mit ihren Erinnerungen an diese Zeit, geben aber gern ihre Erfahrungen weiter, denn sie sind jetzt als Senioren Mitglied der Feuerwehren des Amtsbereiches. „Schon lange war es der Wunsch des Seniorenbeirates“, so der Kamerad Gustav Poberzin, „die Senioren und langjährigen Mitglieder zur Würdigung ihrer teils 40-, 50-, oder 60- , ja sogar 70-jährigen unentgeltlichen und freiwilligen Mitarbeit zum Wohl der Allgemeinheit zu einem geselligen Nachmittag zusammen zu bekommen. Da es aber im Kreis zurzeit 650 Senioren der Freiwilligen Feuerwehren gibt, ist dies nur bereichsweise möglich. Kamerad Dieter Volkmann mit den Kameraden aus Abtshagen machte das Treffen hier möglich.“ Die einheimischen Gastgeber sorgten mit Kaffee und Kuchen für gute Stimmung . Zwischendurch meldete sich der Horster Alfred Hesse mit zahlreichen Rückblicken. So erinnerte er sich noch gut an die Gründung der Kirchdorfer Frauengruppe vor vielen Jahren, deren Arbeit er eine Zeit lang begleitete und deren Mitglieder auch jetzt noch der Wehr treu sind und Hilfe leisten, wo sie können. Nach der Schilderung von zahlreichen Erlebnissen und Anekdoten auf seine bekannte Art durfte Hesse noch eine ironisch gemeinte Ehrung verkünden. „Ab sofort bekommen alle Seniorinnen und Senioren der Freiwilligen Feuerwehren unbeschränkt Freifahrten mit der Straßenbahn innerhalb ihres Ortes als Anerkennung für ihre geleistete Arbeit!“ Zitate aus Schillers „Glocke“ wählte der Miltzower Amtsleiter Andreas Heite für seine Würdigung der Floriansjünger aus, für deren Einsatz und aufopferungsvolle Tätigkeit. Lobend erwähnte Heite auch die Mitarbeit der vielen Frauen in den Wehren, den guten Zusammenhalt der Kameraden und auch die schöne Tradition der Hilfe und Unterstützung durch die Kameraden bei Arbeitseinsätzen und besonderen Aufgaben in den Gemeinden „Wir benötigen ihre Unterstützung und ihre langjährigen Erfahrungen auch weiterhin, um schlagkräftig und schnell jederzeit retten, löschen, bergen und schützen zu können," appellierte der Amtsleiter an die Senioren, deren Zustimmung ihm sicher war. Nach drei Stunden dieser Wiedersehensfeier, wie es mehrere alte Kameraden bezeichneten, die sich schon ewig nicht mehr begegnet waren, waren sich die Anwesenden einig: „Es war eine schöne Idee des Seniorenbeirates. Diese Art Zusammenkunft sollte weiterhin gepflegt werden“.

                                      
(Quelle Ostseezeitung geschrieben Horst Mannack)


22.11.07 steht in der OZ

Geklauter Lkw brennt aus

Abtshagen. Ein auf Rügen entwendeter Lkw ist in der Nacht zum Mittwoch auf der Landesstraße 222 zwischen Abtshagen und Franzburg ausgebrannt. Die Freiwillige Feuerwehr Abtshagen wurde um 02.58 Uhr alarmiert. „Wir rückten mit zwei Fahrzeugen und zwölf Kameraden zum Einsatzort aus“, so der stellvertretende Wehrführer Maik Propp. Der ausgebrannte Lkw war zuvor bei einer Firma in Teschenhagen auf Rügen gestohlen worden. Laut Polizeiangaben hebelten die Diebe Fenster und Türen auf und gelangten so ins Bürogebäude. Am Tresor angekommen, flexten sie diesen auf und entwendeten das im Tresor befindliche Bargeld. In den frühen Morgenstunden bemerkte ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma diesen Einbruch und informierte die Polizei. Die Beamten nahmen den Tatort in Augenschein, sicherten die Spuren. Weiterhin nahmen die Beamten eine Anzeige wegen des Verdachtes des Diebstahls im besonders schweren Fall auf. Der Tresor befand sich nach dem Brand bei Abtshagen übrigens nicht mehr auf dem Lkw.

                 

( Quelle Ostseezeitung )

 

letzter Einsatz

11.7
BMA Bela Wittenhagen
Nächste Ausbildung
News zum Neubau

Der Neubau macht
Vorschritte
Siehe News Gerätehaus
Jugendfeuerwehr

dritter Platz beim
Kreisausscheid
 
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